„Edelkraftstoffe“ wie z. B. „Aral Ultimate“ oder „Shell V-Power“ sollen die Leistung steigern, dabei aber auch Emissionen und den Verbrauch senken. Der Einspareffekt ist jedoch eher gering. Dataforce ging der Frage nach, ob in deutschen Unternehmen mit einem Fuhrpark diese Kraftstoffe erlaubt sind.
Hierzu wurden 255 Fuhrparkleiter gefragt, ob es im Unternehmen erlaubt sei, „Edelkraftstoffe“ wie z. B. „Aral Ultimate“ oder „Shell V-Power“ zu tanken. Wie Abbildung 1 veranschaulicht dürfen in knapp 14 Prozent der Unternehmen „Edelkraftstoffe“ getankt werden. Die höchste Ablehnung erfahren diese Kraftstoffe in Unternehmen mit weniger als 10 Pkw (88,8%) und mehr als 50 Pkw (87,0%).
Abbildung 1: „Edel-Kraftstoffe“ 2008 (n=255) vs. 2005 (n=717)
Dataforce 2008
Im Vergleich zu einer Befragung im Jahr 2005 hat sich die Zustimmung zu „Edelkraftstoffen“ insgesamt nahezu verdoppelt (siehe Abbildung 1). Damals waren in nur knapp über 7 Prozent der Unternehmen „Edelkraftstoffe“ erlaubt. Besonders stark stieg die Zustimmung bei Flotten mit 10-49 Pkw (+7,3%).
Es zeigt sich, dass sich die „Fangemeinde“ von „Edelkraftstoffen“ bei Fuhrparkunternehmen vergrößert, die Mehrheit diese Kraftstoffe jedoch weiterhin ablehnt bzw. nicht erlaubt.
Veröffentlichung der Inhalte und Grafiken nur unter Nennung der Quelle Dataforce.



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